Notruf 112
Bahnhofstraße 58a, 66892 Bruchmühlbach-Miesau, DE

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BRANDaktuell informiert!

Großes Lob für die Feuerwehr

In der Nacht zum 06.09.2015 gegen 2:41 Uhr wurden wir nach Bruchmühlbach-Miesau, In den Betzen, alarmiert. Das Alarmstichwort – Wohnungsbrand. Wir bereiteten uns auf das schlimmste vor. Unverzüglich legt der Angriffstrupp bereits auf der Anfahrt Pressluftatmer an. Bei einem Brand zählt jede Sekunde. Ebenfalls mit der der freiwilligen Feuerwehr Bruchmühlbach-Miesau, befanden sich auch die Feuerwehren Martinshöhe, Lambsborn und Landstuhl auf Anfahrt zum Einsatzort.
An der Einsatzstelle eingetroffen entspannte sich die Lage etwas. Es handelte sich um einen brennenden Trockner im Kellergeschoss eines Familienhauses. Die Familie war bereits im Freien. Der Angriffstrupp machte sich an die Arbeit, der Rettungstrupp blieb in Bereitstellung. Nach kurzer Zeit war das Feuer bereits unter Kontrolle, so konnte eine Ausbreitung verhindert werden. Wenig später kam der Funkspruch „Feuer aus!“.

In der Übung am gestrigen Montagabend kam uns die Familie besuchen und bedankte sich vor der Mannschaft für die geleistete Arbeit.

Am Sonntagmorgen 6.9.15 um 02:42 Uhr rief ich die 112 an. Grund war ein Feuer im Keller unseres Hauses in Bruchmühlbach, In den Betzen. Der Ablufttrockner ging in Flammen auf, die um sich griffen und alles in der Nähe stehende zerstörten. In kürzester Zeit waren die Feuerwehren aus Bruchmühlbach-Miesau, Martinshöhe, Lambsborn, Landstuhl da, und brachten die Flammen unter Kontrolle. Es wird wohl einige Wochen oder Monate dauern bis wir wieder in unser Haus ziehen können, aber ohne die Feuerwehr hätten wir wohl kein Zuhause mehr. Deshalb nochmals vielen Dank an Alle, die um diese Uhrzeit nix besseres zu tun hatten als uns zu helfen !
Familie Rimlinger, Säger und Bardi

Viel zu selten kommt es leider vor, dass die Bevölkerung die geleistete Arbeit der Feuerwehr, auch für die Allgemeinheit, anerkennt. Jeder kann sich schöneres vorstellen als samstagnachts aufzustehen, an die Wache zu hetzen und vielleicht die ganze Nacht auf den Beinen zu sein. Jeder kann sich schöneres vorstellen als einem schönen Samstagnachmittag mitanzusehen, wie das Hab und Gut eines Geschäftsmannes niederbrennt, wie im Juli 2015.

Wir sind sprachlos, aber ein Wort reicht für alles was wir sagen wollen:
„DANKE!“

Viele kleine und große Fügungen, die nicht oder nur schwer zu beeinflussen waren, haben dazu geführt, dass es bei dem Brand auf unserem Hof schlussendlich zu keiner irreparablen Katastrophe kam. Aber was uns hauptsächlich gerettet hat, waren die unglaublich vielen freiwilligen Helfer, welche beherzt, engagiert und mutig im Vorder- und im Hintergrund agiert haben.
Danke an alle beteiligten Feuerwehrmänner- und Frauen, an unsere Nachbarschaft, Freunde, Bekannten und alle, die mitangepackt haben! Ihr alle wart unser Glück!

Wir sind überwältigt.

Familie Gortner

Lambsborn, im Juli 2015

Jede Art der Arbeit soll belohnt werden. Wir wollen kein Geld für unsere Arbeit, wir machen es gerne und zwar freiwillig. Wir retten Leben! Trotz all dem gibt es kein schöneres Gefühl für uns als Kameradschaft, wenn jemand unsere Arbeit am eigenen Leib erfahren hat und sich bei uns allen bedankt, dass wir in unserer Freizeit ihr leben gerettet oder ihre Existenz vor der Zerstörung bewahrt haben.

Wisst Ihr wie es ist?

Wisst Ihr wie es ist, nach einem Unfall einen Jungen im Arm zu halten,
der nach seiner toten Mutter fragt?

Könnt ihr den unvergleichlichen Geruch von brennender Isolierung riechen
und den Ruß auf der Zunge schmecken?

Spürt ihr wie das Atmen unter der Maske immer schwerer fällt
und wie beim Kriechen Handflächen und Knie schmerzen?

Könnt Ihr spüren wie der Fußboden unter deinem Gewicht nachgibt,
weil die Küche darunter zu brennen beginnt?

Könnt ihr euch vorstellen, wie es ist, einen Geschäftsmann weinen zu sehen,
weil sein Lebenswerk in Flammen aufgegangen ist?

Oder wie es ist, einer Familie entgegenzusehen, die gerade
nach Hause kommt und kein Zuhause mehr hat?

Könnt ihr fühlen, wie es ist, nach einem Einsatz nicht die Kraft zu haben
der Familie zu sagen, dass man beinahe nie mehr nach Hause
gekommen wäre?

Oder wisst ihr, wie es ist, zur richtigen Zeit am richtigen Ort
gewesen zu sein und Leben gerettet zu haben?

Wisst ihr, wie es ist, mit der Mannschaft unterwegs zum
nächsten Einsatz zu sein
und dieses tiefe Gefühl von Kameradschaft zu spüren?

So lange ihr das nicht erlebt habt,
so lange werdet ihr nicht verstehen können,
was es heißt, bei der Feuerwehr zu sein.

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