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Schwerer Verkehrsunfall A6

Nur mit viel Glück hat ein Autofahrer am Donnerstagabend (06.02.14) einen Zusammenstoß mit einem Sattelzug und einen Überschlag glimpflich überstanden. Gegen 20.30 Uhr fuhr der 44-Jährige mit seinem Pkw auf der A 6 in Richtung Mannheim, als er etwa einen Kilometer vor dem Autobahnkreuz Landstuhl auf das Heck eines rechts fahrenden Lkw prallte. Die Wucht des Aufpralls war so erheblich, dass am Sattelzug die Hinterachse des Anhängers brach.
Nach dem Auffahren schleuderte der Pkw gegen die Mittelschutzplanke und von dort wieder seitlich gegen die Sattelzugmaschine. Anschließend überschlug sich der Wagen auf der Fahrbahn. Zwar kam der 44-Jährige wieder mit seinem Fahrzeug auf den Rädern zum Stehen, den Einsatzkräften bot sich jedoch der Anblick eines total beschädigten Autowracks.
Glück im Unglück: Der Fahrer hatte trotz Überschlag und Totalschaden „nur“ eine Schnittverletzung an der Hand davongetragen, was angesichts der Unfallschäden schon ein kleines Wunder ist.
Die Unfallursache führt der 44-Jährige selbst auf eine gewisse Unachtsamkeit zurück.

Während die Feuerwehr und die Autobahnmeisterei für etwa zwei Stunden mit den Bergungs- und Aufräumarbeiten beschäftgt waren, kam es noch zu zwei weiteren Unaufmerksamkeiten von Fahrzeugführern – die glücklicherweise ebenfalls glimpflich verliefen. Zwei Lkw-Fahrer hatten unabhängig voneinander trotz ausreichender Sichtverhältnisse und Warnzeichen nicht auf die Unfallsituation reagiert und waren zu schnell an die Gefahrenstelle herangefahren. Mit ihren Lastzügen überfuhren sie das aufgestellte Absperrmaterial, welches die Unfallstelle absicherte.
In einem Fall ermittelt die Polizei gegen den verantwortlichen Fahrer wegen Straßenverkehrsgefährdung, da ein vor Ort im Einsatz befindlicher Feuerwehrmann sich nur durch einem Sprung zur Seite retten konnte. Er blieb zum Glück unverletzt.

Quelle: Polizei

 

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